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AER-Lautsprecher in Horn-Gehäusen

Zur Vermeidung klanglicher Fehlschläge ist es von fundamentaler Bedeutung die Wechselwirkung zwischen Horn und Treiber zu erkennen und zu berücksichtigen.

Wozu braucht man ein Horn?

Das Horn dient bei Hochwirkungsgrad-Lautsprechern – auch Treiber genannt – zur Unterstützung der Schallabstrahlung. Im Mittelton- sowie Hoch- und Höchsttonbereich erzeugen die AER-Treiber einen ausreichend hohen Schalldruck durch die Membrane selbst. Im Bereich tieferer Frequenzen jedoch kann aufgrund der mit sinkender Frequenz stetig zunehmenden Wellenlänge prinzipbedingt nicht genügend Energie an die Luft übertragen werden. Die Folge davon ist eine Mittel-Hochtonwiedergabe von außerordentlich guter Qualität mit sehr hohem Wirkungsgrad, jedoch wird der Grundton- und Bassbereich mit deutlich zu schwachem Pegel und mit zu geringer Lautstärke wiedergegeben.

Ein guter Mittel- und Hochtonbereich kommt aber ohne einen guten Tieftonbereich nicht richtig zur Geltung. Es ist daher wichtig, ein geeignetes Horn – das ausreichend große Tiefton-, Grundton- und Mittelton-Verstärkungsfaktoren aufweist – mit dem Treiber so zu kombinieren, dass ein möglichst bruchloser Gesamtübertragungsbereich entsteht. Es kommt also fundamental darauf an, Wirkungsgrad und Klangeigenschaften von Treiber und Horn möglichst sensitiv aufeinander abzustimmen und zu kombinieren.

AER-Treiber in Frontloaded-Hörnern

AER-Treiber in Backloaded-Hörnern